Rezension Nina Blazon – Fayra – Das Herz der Phönixtochter

Autor: Nina Blazon
Titel: Fayra – Das Herz der Phönixtochter
Herausgeber: cbt Verlag
Datum der Erstveröffentlichung: 09. Oktober 2017
Buchlänge: 464 Seiten
ISBN: 3570164934
Preis: HC 16,99€ / Ebook 13,99€
Genre: Kinderbuch, Jugendbuch, Fantasy
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Die 12-jährige Anna-Fee hat mit ihren Eltern vor Kurzem eine schicke Wohnung in einem alten Herrenhaus bezogen. Im verwunschenen Garten des Anwesens begegnet sie nach einer Sturmnacht einem rätselhaften Mädchen. Fayra wurde von einem durchtriebenen Jäger aus einer Parallelwelt hierher gelockt, denn als Tochter eines von Phönixdrachen abstammenden Königs besitzt sie begehrte magische Kräfte. In einem Wettlauf gegen die Zeit suchen die Mädchen nach einem Feuertor, das Fayra wieder nach Hause und in Sicherheit bringt …

 

 

Anna-Fee ist vor Kurzem mit ihren Eltern in ein altes Herrenhaus gezogen. Während ihre Mutter mehr als begeistert von diesem Anwesen und der neuen Wohnung ist, wirkt Fee alles andere als glücklich. Sie vermisst ihre alte Umgebung und die Nähe zu ihrer besten Freundin Nelly. Zudem plagen sie seit dem Umzug schreckliche Albträume aus denen sie Nacht für Nacht aus ihrem unruhigen Schlaf hochschreckt. Ihr Vater schafft es zwar sie zu beruhigen und versichert ihr, dass es nur Träume sind, aber Fee fühlt sich immer unwohler.
In einer stürmischen Gewitternacht scheinen sich jedoch Traum und Realität zu vermischen. Fee sieht, wie sich eine vor dem Anwesen stehende Marmorstatue plötzlich aus ihrer Starre löst und über einen Balkon auf das Dach klettert. Außerdem glaubt sie eine dunkle, schemenhafte Gestalt zu erkennen, die im gesperrten Bereich des angrenzenden Parks verschwindet.
Als sie am nächsten Tag ihrer Freundin Nelly davon berichtet, beschließen die beiden, den rätselhaften Ereignissen auf den Grund zu gehen und stoßen dabei auf das sonderbare Mädchen Fayra, einer Phönixtochter. Sie behauptet, aus ihrer Welt hierher gelockt worden zu sein um sie ihrer magischen Kräfte zu berauben. Anfangs zweifeln Fee und Nelly noch an der Glaubwürdigkeit dieser Geschichte, doch als sie erkennen in welcher Gefahr sich Fayra befindet, setzen die beiden alles daran der Phönxtochter zu helfen in ihre Welt zurückzukehren.

 

 

Man merkt recht deutlich, dass es sich bei der Geschichte um ein “Kinderbuch“ ab 10 Jahren handelt. Der Schreibstil ist zwar recht malerisch, aber dennoch sehr einfach und leicht verständlich gehalten.
Zu Beginn wirkt die Hauptperson Anne-Fee noch etwas ängstlich, recht schüchtern und eher verhalten, doch die Entwicklung, die sie im Laufe der Geschichte durchmacht, lässt einem Fee immer mehr ans Herz wachsen und auch die anderen Charaktere sind durchweg glaubwürdig und gut ausgearbeitet. Die Welt, in die man bei “Fayra“ eintaucht ist eine gelungene Abwechslung aus Realität und Fantasy, die Nina Blazon gekonnt miteinander vermischt.
Jedoch hatte das Buch für mich auch einige Längen und gerade zum Ende hin konnte mich die Geschichte nicht mehr wirklich fesseln. Trotzdem habe ich mich insgesamt gut unterhalten gefühlt und hatte Spaß an der Story.

 

 

Eine magische und geheimnisvolle Geschichte, stimmige Charaktere und ein atmosphärisches Setting.
Für mich persönlich zwar kein Lesehighlight, aber dennoch zu empfehlen.

 

♥ Vielen Dank an das Bloggerportal der Verlagsgruppe Randomhouse für das Rezensionsexemplar! ♥

 

 

 

Über den Autor

Nina Blazon, geboren in Koper bei Triest, las schon als Jugendliche mit Begeisterung Fantasy-Literatur. Selbst zu schreiben begann sie während ihres Germanistik-Studiums. Ihr erster Fantasy-Jugendroman wurde mit dem Wolfgang-Hohlbein-Preis und dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet. Seither haben Nina Blazons Bücher zahlreiche Preise erhalten, zuletzt 2016 den Seraph für Der Winter der schwarzen Rosen. Die erfolgreiche Kinder- und Jugendbuchautorin lebt in Stuttgart.

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