Rezension Sarah J. Maas – Das Reich der sieben Höfe. Flammen und Finsternis

Autor: Sarah J. Maas
Titel: Das Reich der sieben Höfe – Flammen und Finsternis
Herausgeber: dtv Verlagsgesellschaft
Datum der Erstveröffentlichung: 04. August 2017
Buchlänge: 720 Seiten
ISBN: 3423761822
Titel der Originalausgabe: A Court of Mist and Fury
Preis: HC 19,95€ / Ebook 14,99€
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Feyre hat überlebt. Sie hat Amarantha, die grausame Fae-Königin, besiegt und ist mit Tamlin an den Frühlingshof zurückgekehrt. Doch das scheinbar glückliche Ende täuscht. Tamlin verändert sich immer mehr und nimmt ihr allen Freiraum. Feyre hat Albträume, denn sie kann die schrecklichen Dinge nicht vergessen, die sie tun musste, um Tamlin zu retten. Und sie ist einen riskanten Handel mit Rhys eingegangen und muss nun jeden Monat eine Woche an seinem gefürchteten Hof der Nacht verbringen. Dort wird sie immer tiefer in ein Netz aus Intrigen, Machtspielen und ungezügelter Leidenschaft gezogen.

 

“Flammen der Finternis“ spielt drei Monate nach den Ereignissen aus dem ersten Band und wird wie gewohnt aus der Ich-Perspektive von Feyre erzählt.
Feyre hat Amaranta besiegt und Prythian, das Land der Fae, gerettet. Sie kehrt mit ihrem Verlobten Tamlin an den Frühlingshof zurück, wird jedoch jede Nacht von schlimmen Alpträumen geplagt und kann die Grausamkeiten nur schwer verarbeiten, die sie dort erleben musste.
Auch Tamlin scheint verändert. Ihr sonst ehr fürsorglicher Liebhaber ist plötzlich sehr besitzergreifend und launisch und nimmt Feyre bald jeden Freiraum den sie jedoch so dringend nötig hätte.
Und dann wäre da noch der Vertrag mit Rhysand – dem gefürchteten High Lord des Nachthofes: Einmal im Monat muss sie für eine Woche bei ihm leben.
Während die gebrochene Feyre mühsam versucht ihr Leben langsam wieder in den Griff zu bekommen, lernt Rhysand ihr Lesen und Schreiben und schafft es Stück für Stück eine Bindung zu ihr aufzubauen.

 

 

Auf die Sterne, die zuhören – und auf die Träume, die wahr werden.

Zu dieser Fortsetzung habe ich vor einiger Zeit eine perfekte Beschreibung gelesen: “Es gibt Dinge, auf die zu Hoffen irrational ist. In eine Buchhandlung zu gehen, ohne ein Buch zu kaufen zum Beispiel. Nur noch ein einziges Kapitel zu lesen, bevor man schlafen geht. Oder ein Buch von Sarah J. Maas in die Hand zu nehmen um einfach nur mal reinlesen zu wollen“.
So oder so ähnlich meine ich mich daran erinnern zu können und genau diese Sätze passen hier wie die Faust aufs Auge.
Den ersten Band habe ich ja schon verschlungen, diesen hier einfach nur inhaliert!
Die verschiedenen Kulissen und Charaktere haben mich wieder komplett begeistern können und der komplexe Weltenentwurf und die Entwicklung, die Feyre in diesem Teil durchmacht sind einfach großartig ausgearbeitet.
Und Rhysand! Ich glaube der Großteil, der diesen Band gelesen hat, weiss was ich meine wenn ich auch nur den Namen für sich sprechen lasse.
Sarah J. Maas hat einfach eine einzigartige und wundervolle Art den Leser mit ihren Geschichten zu berühren und zu fesseln. Auch die Dialoge sind überaus unterhaltsam: Mal tiefgründig, mal lustig, aber immer ist jedes Wort am richtigen Platz.

 

 

Ich war froh über die Stille. Auch dann noch , als sie mir langsam zur Last wurde, als sie in meinen Geist eindrang , bis dort nichts mehr war außer … Leere.

Kennt ihr das, wenn ihr nach dem Zuklappen eines Buches eine unglaubliche Leere verspürt, weil das gerade gelesene einfach so unfassbar gut war? Manchmal können Worte gar nicht ausdrücken wie sehr ich diese Geschichte liebe!
“Das Reich der sieben Höfe – Flammen und Finsternis“ hat einfach alles, was einen guten (Fantasy-)Roman ausmacht: vielschichtige Charaktere, eine faszinierende Welt, einen komplexen Plot und eine grandiose Liebesgeschichte.

Da es bis zum Release des dritten Bandes “Sterne und Schwerter“ noch etwas dauert, (09. März 2018 im dtv Verlag) kann ich euch nur ans Herz legen die Wartezeit mit dem englischen Original zu verkürzen.

 

 

Über den Autor 

Sarah J. Maas wuchs in Manhattan auf und lebt seit einiger Zeit mit Mann und Hund in Pennsylvania. Bereits mit dem ersten Entwurf zu ›Throne of Glass‹ sorgte sie für Furore: Mit 16 veröffentlichte sie ›Queen of Glass‹ (so der damalige Titel) auf einem Online-Forum für Autoren und initiierte damit eines der frühesten Online-Phänomene weltweit.

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